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kleine herzen
Ja! Ich will kleine herzen unterstützen!

Die Straßenkinder von Fastiv brauchen dringend Hilfe!

Weniger als 2 Flugstunden von Wien entfernt, 90 km von Kiew in der Ukraine leben Kinder in einer grausamen und sehr prekären Situation. Das Caritas-Spes Haus St. Martin de Porres in Fastiv versucht diesen Kindern zu helfen und braucht dringend unsere Unterstützung.

Bitte, helfen Sie uns zu helfen!

 Die vergessenen Kinder der Ukraine

 

Trotz der Bemühungen der Regierung Kindesaussetzung zu verhindern und Pflegefamilien innerhalb der Gemeinde zu schaffen, ist die traurige Zahl der Kinder in Heimen und der Straßenkinder noch sehr hoch. In der Ukraine leben neun Millionen Kinder, davon leben rund 65.000 in staatlichen Einrichtungen für Kinder wie Waisenhäuser, Internate und sonstige Unterkünfte[*].

Familienarmut, Arbeitslosigkeit, Alkoholismus (von 80% aller Straßenkinder in der Ukraine ist mindestens ein Elternteil Alkoholiker [*]) und Drogenkonsum sind die Hauptgründe Kinder auszusetzen.

Tausende von Kindern laufen wegen Gewalt von Zuhause weg, viele sind durch die Familienangehörigen vernachlässigt, körperlich misshandelt oder für Prostitution missbraucht worden. Ihr Alltag wird zu einem Kampf ums Überleben. Sie finden Zuflucht auf der Straße, wo sie das Risiko eingehen an Tuberkulose und HIV durch intravenöse Drogeninjektionen zu erkranken. Gewalt, sexueller Missbrauch und Drogenabhängigkeit führt oft zu weiteren Verbrechen. Mädchen auf der Straße stehen Prostitution und Vergewaltigung gegenüber. Viele der Mädchen, die schwanger werden und sich um ihr Baby nicht kümmern können, lassen Ihre Säuglinge in den Krankenhäusern zurück.
Die sehr kalten ukrainischen Winter werfen auch schwerwiegende Probleme auf; die Kinder müssen Unterschlupf finden oder erfrieren. Viele Kinder finden Zuflucht in Abwasserkanälen oder Bahnhöfen.

Die traurige Zahlenschätzung der Kinder, die auf der Straße in der Ukraine leben liegt bei über 120 000(**). Diese Zahl ist jedoch künstlich niedrig, weil viele der Kinder, die auf der Straße leben keine Geburtsurkunden haben.

 

Das Haus St. Martin de Porres in Fastiv

 

Fastiv ist eine kleine Stadt in der Kiew Region in der Zentralukraine. Die geschätzte Einwohnerzahl beträgt rund 50.000. Das Haus St. Martin de Porres wurde das "Zuhause" von mehr als 30 Straßenkindern. Die Kinder bekommen eine warme Mahlzeit zu essen, können sich waschen, bekommen frische Kleidung, machen ihre Hausaufgaben mit Hilfe einer Erzieherin und können mit Freunden in Sicherheit spielen. 
Leider kann das Haus St. Martin de Porres aufgrund der finanzielle Situation und der  Mangel an Räumlichkeit nur eine sehr kleine Anzahl von Kindern unterstützen.

Das Haus St. Martin de Porres besteht aus einer kleinen Küche, einem Bad, einem kleinen Esszimmer, einem Spielzimmer und zwei kleinen Schlafzimmern, die derzeit nicht benützt werden dürfen, weil nach ukrainischem Recht das Haus nur während des Tages Kinder betreuen darf; Kinder dürfen nicht dort schlafen.

Das Haus St. Martin ist von der katholischen Kirche verwaltet und hat sich vor kurzem Caritas-Spes angeschlossen um mehr Unterstützung zu bekommen.
Pater Michael Romanov und seine Freiwilligen tun alles was sie können, um Kindern in Not zu helfen und versuchen ein individuelles Betreuungskonzept für jedes Kind zu finden, um  ihm  zu helfen, ein normales Leben in der Gesellschaft zu führen. Pater Michael Romanov weiß, dass er allein die Situation nicht ändern kann, aber jedes Kind das vom Haus betreut werden kann und nicht mehr auf der Straße lebt, bringt Hoffnung und Freude in sein Team.

Aljoscha ist 9 Jahre alt. Seine Mutter setzte ihn aus auf dem Markt. Der Junge schlief zwischen Garagen. Vor 4 Monaten kam Aljoscha in das Haus St. Martin. Heute lebt der Junge in einem Waisenhaus, geht zur Schule und verbringt seine Wochenenden im Haus St. Martin.

Jura ist 4 Jahre alt und lebt auf der Straße mit seiner Mutter. Er besucht das Haus St. Martin allein wann er Unterstützung benötigt und dann geht er zurück auf die Straße, zu seiner Mutter.

Inna und Valik, zwei weitere betreute Kinder leben im Bahnhof.

Aliosha
Jura

Das Haus St. Martin bereitet derzeit 50 Mahlzeiten pro Tag zu. Junge Freiwillige bringen das Essen zu den Straßenkindern und ihren Familien.

Bitte, helfen Sie uns zu helfen!

Sie brauchen dringend unsere Hilfe, sie brauchen UNS...
kleine herzen sucht dringend Firmen oder private Sponsoren die bereit wären, das Hauses St. Martin de Torres in Fastiv zu unterstützen. 

Mit 15 € pro Tag, können die Freiwilligen des Hauses St. Martin de Torres 20 obdachlose Kinder füttern und betreuen.

Wenn Sie dieses Projekt unterstützen möchten kontaktieren Sie uns: office[at]kleineherzen.org

[*]   Quelle: UNICEF 2007
[**] Quelle: Kinderarmut in der Ukraine, Cherenko Liudmyla, Institut für Demographie und Sozialforschung