Geboren in 1955 in Thann, Frankreich, als Sohn eines Diplomaten, wuchs Dominique Meyer unter anderem in Deutschland auf. Er studierte Wirtschaft an der Wirtschaftsuniversität in Paris. Schon während seines Studiums interessierte er sich sehr für Kultur und Musik. Unmittelbar nach dem Studium 1980 erfolgte der Eintritt in die französische Kulturpolitik.
Dominique Meyer hat im Laufe seiner Karriere renommierte Opernhäuser geführt und ist seit 1999 Generaldirektor des Théâtre des Champs-Elysées in Paris. Im Juni 2007 wurde er zum designierten Direktor der Staatsoper Wien bestellt und wird ab September 2010 zusammen mit dem österreichischen Dirigenten Franz Welser-Möst die Wiener Staatsoper leiten.
Wiener Staatsoper > Théâtre des Champs-Elysées Paris > Dominique Meyer in Wikipedia > Biografie Im Juni 2007 wurde er zum designierten Direktor der Staatsoper Wien ab September 2010 bestellt 1999-2010 Generaldirektor des Théâtre des Champs-Elysées in Paris
1994-1999 designierter Direktor und dann Direktor der Opera de Lausanne
1991-1993 Technischer Berater der französischen Premierminister Édith Cresson und Pierre Beregovoy. Verantwortlich für die Bereiche Kultur, Kommunikation, Jugend und Sport und zugeordnete Großprojekte.
1991 Direktor des Kabinetts des Ministers für Kommunikation, Catherine Tasca
1989-1990 Generaldirektor der Pariser Staatsoper (Palais Garnier und Bastille-Oper)
1988 technischer Berater im Kabinett des Ministers für Kultur und Kommunikation im Bereich Film und Audiovisuelle Medien.
1986-1988 Berater des Präsidenten des Etablissement Public de l'Opéra Bastille, Pierre Viot und des Präsidenten der Pariser Staatsoper, Raymond Soubie
1984-1986 Technischer Berater im Kabinett des Ministers für Kultur, Jack Lang, zuständig für Film und freischaffende Künste.
1980-1984 Sonderbeauftragter des Ministeriums für Industrie (Direktion für Elektronik und Informatik). Verantwortlich für neue Produkte und Projekte, wie z.B. Projekt-Vorbereitung und Überwachung der Errichtung der ersten CD Fabrik in Frankreich (2. weltweit): MPO in Averton
Weitere Aktivitäten:
Im Bereich des Tanzes: - Vorsitzender des Nationalen Ballet Angelin Preljocaj (seit 1991)
- Mitglied des Stiftungsrates des Béjart Ballet Lausanne (1995-1999)
- Mitglied des Stiftungsrates des Prix de Lausanne (1995-1999)
Im Bereich der Musik: - Präsident des Orchestre Français des Jeunes (seit 2001)
- Schatzmeister ProQuartet (Organisation der Konzerte der Kammermusik- Ausbildung und Streichquartett)
- Mitglied des Stiftungsrates des Chamber Orchestra of Lausanne (1995-1999)
- Künstlerischer Berater von Riccardo Muti für die Gründung des Orchesters Cherubini (Piacenza)
- Mitglied der Europäischen Musiktheater-Akademie (EMA) - Universität Wien
- Kolumnist in verschiedenen Musikzeitschriften (Diapason, Répertoire)
Im Bereich der audiovisuellen Medien: - Autor und Regisseur von " Eclats de Voix", Dokumentarfilm über die Tetralogie von Richard Wagner mit Pierre Boulez, Patrice Chéreau, Jeffrey Tate.
- Vorsitzender der Kommission " Spectacles Vivants" Unterstützung des Centre National de la Cinématographie (seit 2000)
Im Bereich der Bildung und Forschung in den Wirtschaftswissenschaften: - Research Fellow am Institut für Sozioökonomische Forschung an der Universität Paris IX Dauphine (1979-1980).
- Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Paris XIII in der Makroökonomie (1979-1982)
- Professor für Geschichte des ökonomischen Denkens an der Universität Paris III - INALCO (1980 bis 1988), Professor für Wirtschaftswissenschaften an der Universität Lyon II (1986-1988)
- Vortragender im Rahmen des DESS, Ausbildung für Management für darstellende Künste an der Universität Evry
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