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Am 15. Juni 2009 wurde unter Teilnahme von Raiffeisen Bank Aval Ukraine durch Herrn Cornelius Granig, Chairman of the board, des Weihbischofs von Kiew und President von Caritas Spes Ukraine Stanislav Shyrokoradiuk sowie Herrn Peter Altmann, Mitglied des Beirates von kleine herzen, die Eröffnung des von H. Stepic CEE Charity neu gebauten Ferienhauses gefeiert.
Das Projekt wurde im Ferienlager Jablunitsa durchgeführt. Dieses Ferienlager wurden nach der Katastrophe von Tschernobyl vor 30 Jahren errichtet. In diese Einrichtung kommen jedes Jahr bis zu 1000 Waisenkinder und Kinder aus benachteiligten Verhältnissen. Aufgrund des Alters der Ferienhäuser war eine Renovierung, in den meisten Fällen jedoch ein Neubau dringend notwendig.
Durch Vermittlung von kleine herzen, die Caritas Spes in Österreich repräsentiert, konnte die H. Stepic CEE als Sponsor für den Neubau eines Ferienhauses gewonnen worden. Unter der Projektleitung von kleine herzen, einem genau geführten Projektplan und detaillierter Kostenkontrolle wurde das Haus nach einer Bauzeit von 5 Monaten fertiggestellt. Bei der feierlichen Eröffnung waren auch zahlreiche Kinder anwesend, die mit großem Jubel das Haus gleich in Beschlag genommen haben. Wir danken H.Stepic CEE Charity von ganzem Herzen für die Unterstützung des Projektes. Die Bericht von Peter Altmann, Beiratsmitglied von kleine herzen
"Für eine Hilfsorganisation zu arbeiten oder ein wenig mitzuhelfen, ist eine Sache. In das betroffenes Gebiet oder Land zu reisen und vor Ort alles hautnah mitzuerleben etwas ganz anderes. Die Ferienhäuser in Jablunitsa eröffneten sich für mich als warmherziges, beschützendes Fleckchen Erde. Inmitten von sehr viel Armut.
Mit welcher Ruhe, Gelassenheit und mit welchem Selbstverständnis die Schwestern den Kindern begegneten, war für mich ein wunderbares Erlebnis. Diese Menschen haben ihr ganzes Leben diesen Kindern gewidmet.
Als ich dann einige Kinder selbst kennen lernen durfte, begann es für mich ein wenig schwerer zu werden. Persönlichen Schicksalen so real gegenüber zu stehen, war für mich anfangs befremdend. Ich wusste nicht, wie nah man diesen Kindern gegenüber treten sollte. Ich hatte Angst ihnen zu viel Hoffnung zu vermitteln und im Grunde meines Herzens hätte ich sie gerne alle mit nach Hause genommen. Sie öffneten sich mir in einer offenen und vertraulichen Naivität, wie es nur Kinder können. Und da wollte ich auf keinen Fall einen Fehler machen.
Wir hier in Österreich können nur erahnen, welch schlimme Lebensgeschichten hinter diesen kleinen Menschen stehen.
Es war gut für mich diese Erfahrung zu machen. Es hat mich bestärkt, meinen kleinen Beitrag intensiver zu verfolgen.
Also ich dann noch Stanislav, den Weihbischof von Kiew, kennenlernen durfte, der seit Jahren für diese Kinder kämpft, wusste ich, dass diese Reise für mich etwas ganz besonderes war.
Ich appelliere an alle, die die Möglichkeit haben, einen kleinen Beitrag zu geben. Ich kann dazu nur eines sagen: Das Lächeln und die Dankbarkeit dieser Kinder sind mit Geld nicht aufzuwerten. " Es werden Sponsoren für die Renovierung der weiteren 9 Häuser gesucht. Die Kosten pro Haus betragen 20.000 €. Als besonderes Zeichen der Dankbarkeit für die Sponsoren wird auf jedem so renovierten Haus an der Tür eine Tafel mit dem Namen des Sponsors angebracht.
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